Liebe Kolpingschwestern, liebe Kolpingbrüder,
hiermit darf ich Euch das Programm für das Winterhalbjahr 2026/2027 vorstellen.
Es ist wieder für jeden etwas dabei und es wäre schön, wenn sich jeder Einzelne das eine oder andere Mal bei einer Veranstaltung beteiligen würde.
Eine Zäsur in unserem Vereinsleben ist die Beendigung des Mietvertrages für unser Kolpingzimmer Ende 2026, so dass wir jetzt in verschiedenen Räumen der verschiedenen Pfarreien unsere Veranstaltungen abhalten werden.
Ich hatte bereits Anfang August in einem Newsletter auf diese Veränderung hingewiesen und die Hintergründe dazu erläutert.
Die Diözese / Pfarrei St. Jakob muss im Rahmen der anstehenden Zusammenlegung der Pfarreien die Finanzierung Ihrer Gebäude auf den Prüfstand stellen und hat in diesem Zusammenhang festgestellt, dass eine Miete von € 100, - pro Monat für den 1. Stock des Benefiziums bei weitem nicht kostendeckend ist, außerdem ist der Mietvertrag aus dem Jahr 2005 eigentlich nicht gültig, weil er von der Diözesanverwaltung nicht gegengezeichnet wurde.
Die Diözesanverwaltung hat einen Mietpreis entsprechend dem aktuellen Mietpreisspiegel um die € 5,00 /m², also € 500,- bis € 600,- mtl. vorgeschlagen. Dieser wäre jedoch von der Kolpingsfamilie bei zurückgehenden Einnahmen auf Dauer nicht zu tragen, außerdem wären der Lagerraum im Speicher und die Nutzung des Zimmers für die Krabbelgruppe, welche gerade Fahrt aufnimmt, noch zusätzlich zu vergüten.
Nach eingehenden Gesprächen mit der Kirchenverwaltung haben wir zwei Varianten als zukunftsfähig erachtet:
a) einen Mietpreis von € 250,- mtl. und das Versprechen bei jährlichen Überschüssen, diese an die Diözese zu spenden und
b) eine Mitbenutzung des Raumes im Erdgeschoss des Benefiziums gegen eine Pauschale von € 40,- pro Nutzung.
Die Kirchenverwaltung hat sich für die Variante b) entschieden, zumal sie den 1. Stock zu den gewünschten Konditionen an die katholische Erwachsenenbildung KEB vermieten kann, die Ende 2026 aus dem Kreuzberg ausziehen muss.
Freilich wäre für uns die weitere Anmietung des ersten Stockes die bequemere Variante, aber die jetzige Lösung hat auch Vorteile:
- wir nutzen die Räume neben den Vorstandssitzungen nur ca. 1 x pro Monat und die Nebenkosten sind mit ca. € 250,- mtl. auch nicht unerheblich,
- es gibt mit dem Benefizium und Räumen in anderen Pfarreien barrierefreie Räume, die gerade für ältere Mitglieder besser zu begehen sind,
- wir haben im Souterrain des Pfarrheims von St. Konrad Ettmannsdorf zwei Räume zur Miete angeboten bekommen, welche sich als Lagerraum anbieten, damit würde der Zugang zu unserem einzulagernden Eigentum über 8 Stufen und nicht über zwei Stockwerke erfolgen,
- die Kolpingsfamilie kommt auch in andere Pfarreien und bringt damit Ihren Anspruch als pfarreiübergreifender Verein zum Ausdruck.
Der Beschluss in der Vorstandschaft war einstimmig und es liegt jetzt an uns allen, das Beste daraus zu machen.
Apropos: der Verein besteht nicht nur aus der Vorstandschaft und wenn ihr als Mitglieder Euch mit dem aktuellen Vereinsleben nicht identifizieren könnt, dann müssen wir das wissen und wollen es besser machen.
Wir haben für den 15. Januar 2027 einen Abend „jetzt red i“ mit aufgenommen, an dem wir mit Euch über die Zukunft des Vereins reden wollen, d.h. was können wir besser machen, um wieder mehr Zuspruch von Euch zu bekommen.
Es möge sich ein jeder überlegen, was für Ihn Kolping bedeutet und wenn jeder einen kleinen Teil beiträgt, dann hat der Verein auch ohne einem eigenen Vereinszimmer eine Zukunft!
Treu Kolping!
Josef Ziegler
1. Vorsitzender
